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Der Belgier:

Ursprungsland: Belgien

 

Widerristhöhe: Rüden: 62 cm, Hündinnen: 58 cm (Durchschnittsmaß; Toleranz -2/+4 cm)
 
Gewicht: Rüden: 25 - 30 kg, Hündinnen: 20 - 25 kg
 
 

Verhalten und Charakter:

Alle vier Variationen des Belgischen Schäferhundes eignen sich für sportlich-aktive Menschen, die das wahre wölfische Wesen lieben. Der Groenendael ist ein eleganter Begleiter, der erwartungsvoll zu seinem Menschen aufschaut, sein Herz komplett an ihn verschenkt und für den es nichts Schöneres gibt, als seiner Familie stets treu zur Seite zu Stehen. Mit wachsamem Auge beobachtet er seine Umgebung, beschützt beherzt Haus und Hof und das auch durchaus mit kräftiger Stimme, er will immer mitmischen, wenn sich was tut. Im Umgang mit kleinen Kindern kann er duldsam und hingebungsvoll sein. Aber: Belgische Schäferhunde sind keine dickfelligen Kameraden, die das Gemüt auf Durchzug schalten, sondern sensible, leicht formbare Charaktere. Darauf muss man Rücksicht nehmen, wenn das Zusammenleben von Hund und Familie harmonisch verlaufen soll.

 

Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis:

Lange Spaziergänge, Joggen, am Fahrrad fahren liebt der Groenendael sehr. Er eignet sich hervorragend für die Disziplinen der Unterordnung und des Schutzdienstes. Wer sich einen Belgischen Schäferhund anschaffen möchte muss bedenken, dass diese Hunde sowohl körperlich, als auch geistig ausgelastet werden müssen. Sie sind sehr lernwillig und schlau und saugen neue Lektionen auf wie ein Schwamm. Aber Vorsicht, ein Belgier weiß nie, wann Schluss ist, er würde einen Ball den ganzen Tag immer wieder zu Herrchen bringen, wenn man ihn nicht stoppt. Aufgrund seiner Wissbegierde neigen Anfänger dazu, ihn zu früh auf diverse Kommandos und "Dressuren" abzurichten. Der Belgier braucht sowohl körperlich, als auch geistig gute 3 Jahre, bis er erwachsen ist, das muss man bei all seiner Spiel- und Lerngier berücksichtigen.

 

Erziehung:

Dieser Hund mit seinem ausgeprägten Beutetrieb lässt sich insbesondere durch Spiele zum Training motivieren. Er lernt alles sehr schnell, und er lernt es mit Fröhlichkeit und Eifer. Die gilt es möglichst lange zu erhalten. Das gelingt aber nur, wenn der Besitzer eine natürliche Ruhe und Autorität mitbringt. Wichtig: Bei der Erziehung des Groenendael darf man nicht vergessen, dass er ein "Spätentwickler" ist und länger braucht, um charakterlich gefestigt und erwachsen zu werden.

 

Pflege:

Das schmutzabweisende Fell muss nicht gewaschen und kaum gebürstet werden. Erfreulich: Selbst im nassen Zustand entwickelt das Haar des Groenendael keinen Eigengeruch.

Hormonell bedingt haart der Belgier ca. 2x im Jahr ab, dass heißt, er verliert fast komplett seine gesamte Unterwolle. Dieser Zeitraum kann bis zu 6 Wochen dauern und durch häufiges Schwimmen und ab und an Bürsten unterstützt werden. Dafür findet man die restliche Zeit des Jahres kaum Haare auf Teppichen und Kleidung.

 

Mögliche Krankheiten:

Hüftgelenksdisplasie und Epilepsie sind durchaus in den Stammbäumen vertreten. In den letzten Jahren haben die meisten Zuchtvereine das Röntgen der Zuchttiere zur Pflicht gemacht, damit die Vererbung einer möglichen Hüft-und Ellenbogendisplasie ausgeschlossen werden kann.

 

Epilepsie:

Auch Epilepsie ist ein großes Thema als mögliche Vererbungskrankheit. Leider häufig immer noch verschwiegen, tritt diese Krankheit, die ein ähnliches Krankheitsbild bei den Menschen hat, immer wieder auf. Eine genaue Auswahl der verpaarten Hunde ist Voraussetzung, um diese Krankheit in den Zuchtlinien im Zaume zu halten. Aber wie schon erwähnt, gehen leider viele Züchter nicht sehr ehrlich mit dieser Krankheit um, so dass es immer wieder vorkommt, dass Hunde, die nachweislich diese Krankheit vererben, trotzdem weiter zur Zucht eingesetzt werden. Die Krankheit ist im Blut nicht nachweisbar, so dass natürlich auch häufige Fehldiagnosen gestellt werden. Ehrliche Züchter bemühen sich nach bestem Wissen und Gewissen, geeignete Elterntiere zu finden, was nicht bedeutet, dass nicht auch hier krankhafte Gene irgendwann die Krankheit ausbrechen lassen. Epilepie kann einigermaßen erfolgreich mit Medikamenten behandelt werden. Ich beschäftige mich mit Belgiern seit ca. 5 Jahren, habe selbst aber noch nie einen Hund mit diese Krankheit kennengelernt. Ich finde aber, dass es unerlässlich ist, darüber zu informieren.

 

Allgemeines Erscheinungsbild:

Ein harmonisch gebauter Hund von mittleren Proportionen, der laut Rassebeschreibung Eleganz und Kraft in sich vereinigt. Sein Körper ist quadratisch und mittelgroß, seine Muskulatur sehr kräftig, die Kopfhaltung stolz. Der Groenendael ist eine Variante des Belgischen Schäferhundes und soll mittelgroß, schwarz und langhaarig sein.

 


HAAR:

Da bei den Belgischen Schäferhunden die Länge, die Wuchsrichtung, das Aussehen und die Farbe des Haarkleides verschieden sind, wurde dieses Merkmal als Kriterium für die Unterscheidung der vier Varietäten der Rasse zugrundegelegt:

Groenendael, Tervueren, Malinois und Laekenois. Die vier Varietäten werden gesondert gerichtet und jede ist zur Erlangung eines CAC, eines CACIB oder der entsprechenden Reserveauszeichnungen berechtigt.

HAARBESCHAFFENHEIT:
In allen Varietäten muß das Haar immer dicht, anliegend und von guter Textur sein; es soll zusammen mit der Unterwolle einen ausgezeichneten Schutzmantel bilden.

LANGHAAR:
Das Haar ist kurz auf dem Kopf, auf den Aussenflächen der Ohren und im unteren Bereich der Gliedmassen ausser an der Rückseite des Unterarms, die vom Ellenbogen bis zum Fusswurzelgelenk mit langen Haaren, sogenannten Fransen,versehen ist.

Am übrigen Körper ist das Haar lang und glatt, länger und reichlicher um den Hals herum und an der Vorbrust, wo es eine Mähne und eine Schürze bildet. Die Öffnung des Gehörgangs ist durch dichte Haarbüschel geschützt. Von der Basis des Ohres an stehen die Haare ab und umrahmen den Kopf. Die Hinterseite der Schenkel ist von sehr langem und überaus reichlichem Haar bewachsen, welches sogenannte "Hosen" bildet. An der Rute ist das reichlich entwickelte Haar lang und bildet eine Fahne.

FARBE:
Maske: Bei den Tervueren und den Malinois muss die Maske sehr ausgeprägt sein und möglichst Ober- und Unterlippe, den Lippenwinkel und die Augenlider als einer einheitliche schwarze Fläche umschließen. Als absolutes Minimum muss die Haut an 6 Stellen schwarz pigmentiert sein: an beiden Ohren, beiden oberen Augenlidern und Ober- und Unterlippe.

Schwarze Wolkung:
Bei den Tervueren und den Malinois verursachen schwarz gefärbte Haarspitzen eine schwarze Wolkung, die die Grundfarbe dunkler schattiert. Diese schwarze Abtönung wirkt stets wie "angehaucht" und darf nie in Form von großen Platten oder von echten Streifen (Stromung) auftreten. Bei den Laekenois ist die schwarze Wolkung weniger deutlich ausgeprägt.

Nur falbfarben-schwarzgewolkt oder grau-schwarz-gewolkt mit schwarzer Maske, vorzugsweise jedoch falbfarben-schwarzgewolkt. Die Falbfarbe soll warm sein, weder hell noch ausgewaschen.
 
Groenendaels sind einfarbig schwarz, geringe weiße Brustabzeichen oder Pfotenspitzen werden toleriert.
 
 Quelle des Rassestandarts: http://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/belgischer-schferhund